Downloads

Kostenlose Software für Astrofotografen

Kostenlose Software für Astrofotografen – aus der Praxis am Teleskop.

Welche deiner gestackten Versionen ist wirklich die beste? finiSCOPE misst Schärfe, Detail und Rauschen – und sagt es dir in einem Satz. Für Sonne, Mond und Planeten.

v 0.2 Windows & Mac läuft offline kostenlos · MIT-Lizenz
Details schließen

MIT-Lizenz · ohne Gewähr, Nutzung auf eigene Verantwortung

finiSCOPE – Programmoberfläche mit Sonnenaufnahme, Schärfe-Kurve und Vergleichstabelle
Was macht finiSCOPE genau?

Beim Stacken entstehen schnell viele Varianten desselben Bildes – verschiedene Frame-Prozentsätze, Noise-Robust-Stufen, mit und ohne Drizzle – und am Bildschirm sehen sie fast gleich aus. finiSCOPE misst alle nach denselben Regeln, vergibt einen Punktescore und erklärt das Ergebnis in verständlichem Deutsch. Drizzle wird vor der Messung fair zurückgerechnet, Versatz zwischen den Stacks automatisch ausgeglichen, die .as3-Qualität von AutoStakkert! wird mitgelesen. Mit Profilen für Sonne (H-Alpha & Weißlicht), Mond und Planeten, Export als HTML-Report und CSV. Oberfläche wahlweise Deutsch oder Englisch – und alles läuft komplett offline.

Installation & erster Start

Windows: ZIP vollständig entpacken und erst danach finiSCOPE.exe starten – direkt aus dem ZIP-Fenster heraus läuft sie nicht, weil dann der Ordner _internal fehlt. Beim ersten Start „Weitere Informationen → Trotzdem ausführen" bestätigen (SmartScreen, normal bei unsignierten Programmen).

Mac: DMG öffnen, App in „Programme" ziehen. Beim ersten Start: Rechtsklick → „Öffnen". Ab macOS 15 (Sequoia) geht das so nicht mehr – dort nach dem ersten Startversuch in die Systemeinstellungen → „Datenschutz & Sicherheit" wechseln, nach unten scrollen und „Trotzdem öffnen" wählen. Läuft nur auf Apple-Silicon-Macs (M1–M4), nicht auf älteren Intel-Macs.

Neu in Version 0.2

Neues Messverfahren für Planeten: Die Schärfe wird jetzt im direkten Vergleich der geladenen Versionen bestimmt statt über ein Verfahren, das Oberflächenstruktur voraussetzt. Bei Sonne und Mond ändert sich nichts. Dazu ein Unterstützungs-Link im Programm.

ImPPG für Mac

Astroaufnahmen nachschärfen: Dekonvolution, Unscharfmaskierung, Gradationskurven – und Bildserien ausrichten. Offiziell gibt es das Programm nur für Windows; das hier ist eine selbst kompilierte Mac-Fassung.

Apple Silicon ab macOS 26 inoffizielle Version kostenlos · GPL v3
Details schließen

GPL v3 · inoffizielle Fassung, ohne Gewähr

ImPPG auf dem Mac: H-Alpha-Sonnenaufnahme mit Reglern für Dekonvolution und Unscharfmaskierung
Die Mac-Fassung mit deutscher Oberfläche · zum Vergrößern anklicken
Voraussetzungen

Mac mit Apple Silicon (M1–M5) und macOS 26 (Tahoe) oder neuer. Auf Intel-Macs läuft diese Version nicht.

Installation & erster Start

ZIP entpacken und ImPPG.app in „Programme" ziehen. Beim ersten Start meldet macOS einen unbekannten Entwickler – die App hat keine kostenpflichtige Apple-Signatur. Warnung schließen, dann Systemeinstellungen → „Datenschutz & Sicherheit" öffnen, nach unten scrollen und neben dem Hinweis zu ImPPG auf „Dennoch öffnen" klicken. Danach startet sie ohne Nachfrage.

Was drin ist

Alle Funktionen sind aktiv: GPU-Verarbeitung über OpenGL, Mehrkernnutzung, FITS-Unterstützung, Lua-Skripting und sämtliche Bildformate. Die Oberfläche gibt es auf Deutsch (Settings → Language). Alle nötigen Bibliotheken sind enthalten – es muss nichts weiter installiert werden.

Wichtiger Hinweis zur Herkunft

Dies ist eine inoffizielle, veränderte Fassung, die weder vom ImPPG-Autor stammt noch von ihm unterstützt wird. Kompiliert und bereitgestellt habe ich sie selbst. Fragen zur Mac-Version daher bitte an mich – Fehler, die auch in der offiziellen Windows-Version auftreten, gehören ins Projekt-Repository. Getestet auf einem Mac mit Apple Silicon unter macOS 26; für andere Konfigurationen gibt es keine Zusicherung, die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

Lizenz & Quellcode

ImPPG steht unter der GNU GPL v3, Copyright © 2015–2025 Filip Szczerek. Abschnitt 6 der Lizenz verlangt, dass der vollständige Quellcode dort verfügbar ist, wo auch das Programm angeboten wird – deshalb liegt er hier bei, inklusive Bau-Skript. Für die Mac-Version waren drei Änderungen nötig: die OpenGL-Anbindung und das Auffinden der Übersetzungen.